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Dach5 Min. Lesezeit

Solar in Norddeutschland: Lohnt sich das bei unserem Wetter?

Wir sitzen in Bremen. Wir kennen die Frage, weil wir sie selbst gestellt haben. Die ehrliche Antwort: Der Norden hat weniger Sonne als Bayern – und trotzdem rechnen sich hier Anlagen, weil die Rechnung heute nicht mehr nur von der Sonne abhängt.

Von den Leuten, die montieren · SunSpace Solar, Bremen

Die Zahl, mit der man ehrlich anfangen muss

Ja, in Norddeutschland kommt übers Jahr weniger Sonnenenergie an als im Süden – grob ein Fünftel weniger als in den sonnigsten Regionen Bayerns. Wer dir etwas anderes erzählt, verkauft. Die Frage ist nur, ob dieses Fünftel darüber entscheidet, ob sich deine Anlage rechnet. Tut es nicht. Aus drei Gründen.

Grund 1: Moderne Module mögen unser Licht

Norddeutschland hat weniger pralle Sonne, aber viel diffuses Licht – den hellen, bedeckten Himmel, den jeder hier kennt. Moderne Glas-Glas-Module wandeln genau dieses Streulicht deutlich besser um als die Technik von vor zehn Jahren, und Back-Contact-Module verlieren bei Teilverschattung durch Schornstein, Gaube oder Schnee am Modulrand nicht gleich ein ganzes Segment. Dazu kommt: Module arbeiten bei kühleren Temperaturen effizienter. Ein heißer Sommertag in Süddeutschland kostet Ertrag, ein frischer Tag an der Küste nicht.

Grund 2: Die Rechnung hängt heute nicht nur an der Sonne

Früher hieß Solar: Sonne rein, Strom raus, Ertrag zählen. Heute besteht das System aus vier Teilen – Anlage, Speicher, dynamischer Tarif, Energy Pilot. Nur der erste hängt vom Wetter ab. Und beim zweiten entscheidet im Norden eine Zahl, die in keinem Online-Angebot steht: Im Dezember hat Hamburg im Schnitt 31 Sonnenstunden – eine am Tag. Ein Speicher, der drei Stunden braucht, um voll zu werden, ist im Winter nutzlos. Einer, der in einer Stunde voll ist, lädt auch im Dezember täglich – und nachts zusätzlich im günstigen Fenster des dynamischen Tarifs. Der Energy Pilot entscheidet, wann. Diese Teile funktionieren in Bremerhaven genauso wie in Freiburg. Sie sind der Grund, warum eine Anlage im Norden auch in den dunklen Monaten spart – nicht nur im Juli.

Tim aus Rotenburg an der Wümme: 223 Euro Abschlag → 148 Euro Systemrate. Kurt aus Bordesholm bei Kiel: 279 Euro für Strom und Gas → 202 Euro Systemrate für Wärmepumpe und Anlage. Beide nördlich von Hannover. Beide mit unserem Wetter.

Grund 3: Die Rate wird gegen deinen Abschlag gerechnet, nicht gegen Bayern

Deine Anlage muss nicht mit einer Anlage in München konkurrieren. Sie muss mit deiner Stromrechnung konkurrieren – und die ist im Norden nicht niedriger. Wir dimensionieren die Anlage auf den Ertrag deines Dachs an deinem Ort, rechnen konservativ mit einem Korridor und prüfen dann eine Zahl: Liegt die Rate unter deinem heutigen Abschlag? Bei Tim und Kurt lag sie deutlich darunter. Bei anderen liegt sie es nicht – dann sagen wir das.

Warum wir aus Bremen kommen und das gut so ist

Unsere Teams fahren jeden Tag durch Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Wir kennen die Reetdächer in Ostfriesland, die Klinkerhäuser im Bremer Umland, die Wind- und Wetterlasten an der Küste, die in die Statik gehören. Ein Anbieter, der seine Anlagen nach Datenblatt aus dem Süden plant, kennt das nicht. Wir montieren es seit Jahren.

„Im Winter bringt die Anlage doch nichts“

Das Dach bringt im Dezember wenig, das stimmt – im Norden wie im Süden. Aber das System bringt auch im Winter etwas: Der Speicher lädt nachts günstig und deckt den Tag. Wer nur die Module rechnet, hat recht mit seinem Zweifel. Wer das System rechnet, sieht, warum die Rate trotzdem unter der Rechnung liegt.

Was du jetzt tun kannst

Nimm deinen Abschlag und deine Postleitzahl. Mehr brauchen wir für die erste Rechnung nicht. Zehn Minuten am Telefon, dann Beratung online und technische Planung bei dir zuhause – mit einem Techniker, der dein Wetter kennt, weil er darin arbeitet.

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